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Dich hat das Surffieber gepackt und du willst eine richtige Woche im Wasser. Portugal, Frankreich und Marokko fallen einem zuerst ein — aber für Anfänger, besonders außerhalb des Sommers, ist Lanzarote kaum zu schlagen. Wir unterrichten seit Jahren am Strand von Famara, und das sind die fünf Gründe, warum wir hier Leute schneller vorankommen sehen, als sie selbst erwartet hätten.
1. Das Wetter: Sommertage mitten im Winter
Lanzarote liegt vor der afrikanischen Küste auf der Breite von Südmarokko, doch der Atlantik hält das Klima mild: Im Winter liegen die Tage meist bei 20–22 °C, die Sommer sind warm, aber nicht drückend, und Regen ist selten. Das Wasser bleibt bei etwa 18 bis 23 °C, ein 3/2-Neopren reicht also fast das ganze Jahr. Deshalb füllt sich die Insel von Oktober bis April mit Surfern aus Nordeuropa — du kannst im Januar unter Bedingungen lernen, die zu Hause als Frühsommer gelten würden. Mehr dazu in fünf Gründe für das Surfen im Winter auf Lanzarote und über die Insel in unserem Lanzarote-Guide.
Lanzarote Saison für Saison
Typische Bedingungen für Anfänger in Famara. Jede Woche ist anders, aber nach diesem Muster planen wir den Unterricht.
| Saison | Luft (Tag) | Wasser | Neopren | Für Anfänger |
|---|---|---|---|---|
| November–März | 19–22 °C | 17–19 °C | 3/2 oder 4/3 | am meisten Swell; Anfänger bleiben auf den inneren Sandbänken |
| April–Juni | 21–25 °C | 18–20 °C | 3/2 | guter Wellenmix; nachmittags kommt Wind auf |
| Juli–September | 25–29 °C | 21–23 °C | Shorty oder 3/2 | kleinere Wellen, windige Nachmittage — vormittags surfen |
| Oktober | 24–26 °C | 22–23 °C | 3/2 oder Shorty | wärmstes Wasser, der Swell kehrt zurück — einer unserer Lieblingsmonate |
2. Wellen für jedes Level — und die richtigen für deine erste Woche
Unter erfahrenen Surfern ist die Insel für ihre kraftvollen Vulkanriffe im Nordwesten bekannt — spektakulär anzusehen, aber nicht der Ort zum Lernen. Anfänger bleiben auf Sand. Famara ist ein sechs Kilometer langer Beachbreak unter den Klippen des Naturparks Chinijo-Archipel, mit wandernden Sandbänken, langem Weißwasser innen und weicheren grünen Wellen etwas weiter draußen, sobald du so weit bist. Genau das ist der Punkt: Die ersten Tage stehst du hüfttief im Wasser und nimmst Weißwasser, dann gehst du mit wachsendem Level ein paar Meter weiter raus — ohne den Strand zu wechseln. Einen Überblick über die Spots gibt unser Surf-Guide für Lanzarote sowie die besten Strände für Anfänger.

3. Fast jeden Tag Swell
Famara zeigt nach Nordwesten, direkt in die Swells, die der Nordatlantik das ganze Jahr nach Süden schickt. Flache Tage gibt es, aber selten, und in einer normalen Woche kann man jeden Tag surfen. Ist der Swell an einem Abschnitt zu groß für Anfänger, bleibt auf sechs Kilometern Sandbänken immer eine sanftere Ecke, und das Team wählt jeden Morgen den Abschnitt nach Größe, Tide und Wind. Prüf es selbst vor der Buchung mit unserer Famara-Webcam oder im Famara-Spot-Guide.

4. Eine Surfschule, die den Strand kennt
Du kannst ein Board leihen und es allein versuchen, aber in der ersten Woche macht eine Schule den Unterschied zwischen Kämpfen und Surfen. Bei Red Star Surf sind die Lehrer ISA-zertifiziert und als Rettungsschwimmer ausgebildet; die Gruppen haben normalerweise bis zu fünf Schüler pro Lehrer (nie mehr als acht); Board, Neopren und Versicherung sind inklusive, und du musst nur 50 Meter schwimmen können. Kinder sind ab sechs Jahren dabei.

Die Optionen sind einfach. Anfängerkurse gibt es als zweistündigen halben Tag ab 50 € oder als vierstündigen ganzen Tag ab 70 € mit Hotelabholung und täglicher Videoanalyse. Für das volle Erlebnis kommt beim Surfcamp-Paket ein Einzelzimmer in unserem Surfhouse im Dorf dazu — ab 229 € für drei Nächte mit zwei Stunden Unterricht am Tag oder ab 265 € mit vier Stunden und Videoanalyse. Außerdem gibt es Unterkünfte in Caleta de Famara, falls du mit Nicht-Surfern reist.
5. Das Leben neben dem Brett: einfach, günstig und schön
Caleta de Famara ist ein Fischerdorf mit Sandstraßen, ein paar Restaurants mit frischem Fisch und Papas arrugadas und Klippen, die sich bei Sonnenuntergang rot färben. Lanzarote ist im Vergleich zu Surforten auf dem Festland in der Hochsaison meist günstig, und eine Woche hier muss nicht teuer sein — das Geld geht ins Surfen, nicht ins Nachtleben. Für einen freien Tag hat die Insel Vulkane, die Architektur von César Manrique, Wein aus La Geria und ruhige Strände: siehe Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote und Essen und Trinken. Und falls dich der Sommerpassat neugierig macht: Famara ist auch ein Kitesurf-Spot.
Noch am Vergleichen?
Wenn du Lanzarote mit anderen Zielen vergleichst: Wir haben vier sehr unterschiedliche Spots — von den Kanaren bis zum Polarkreis — in Surfen lernen in Europa: wo und wann gegenübergestellt. Und für einen genaueren Blick auf Dorf und Welle lies, warum Famara eines der besten Surfziele Europas ist.
Surfen lernen auf Lanzarote — häufige Fragen
Ist Lanzarote gut für Surfanfänger?
Ja. Famara an der Nordwestküste ist ein langer Sandstrand-Beachbreak mit sanftem Weißwasser und Wasser zwischen 18 und 23 °C das ganze Jahr. Anfänger lernen auf Sand, weit weg von den Riffen, für die die Insel unter erfahrenen Surfern bekannt ist.
Wann ist die beste Zeit, auf Lanzarote surfen zu lernen?
Man kann das ganze Jahr lernen. Von Oktober bis Mai ist der Swell am beständigsten bei mildem Wetter; im Sommer sind die Wellen kleiner und die Nachmittage windig, daher findet der Unterricht vormittags statt.
Was kosten Surfkurse auf Lanzarote?
Bei Red Star Surf in Famara beginnt ein zweistündiger Anfängerkurs ab 50 € und ein vierstündiger Tag mit Hotelabholung und Videoanalyse ab 70 €. Surfcamp-Pakete mit Unterkunft gibt es ab 229 € für drei Nächte.
Wo lernt man auf Lanzarote am besten surfen?
Der Strand von Famara im Naturpark Chinijo-Archipel ist der wichtigste Anfängerspot der Insel: sechs Kilometer Sand, fast täglich Swell und Platz für alle.


